Trekkingplätze in Deutschland: Regionen, Regeln, Kosten

Recherche · Stand: September 2026

Dieser Ratgeber beruht auf Recherche. Die Angaben stammen aus den Quellen am Ende dieses Artikels, vor allem von den Betreibern der Trekkingplätze.

Trekkingplätze in Deutschland sind einfache, offiziell ausgewiesene Zeltplätze mitten in der Natur, ohne Zufahrt für Autos, die du in der Regel vorab buchst. Sie passen zu dir, wenn du mehrere Tage mit Zelt und Rucksack unterwegs sein willst und auf Dusche, Strom und Wasserhahn verzichten kannst. Laut Bayerischen Staatsforsten setzt Trekking eine gewisse Wetterfestigkeit voraus.

Was ist ein Trekkingplatz?

Ein Trekkingplatz ist eine kleine, mit Naturschutz und Waldbesitz abgestimmte Fläche, auf der eine begrenzte Zahl von Zelten für kurze Zeit stehen darf. Die Betreiber der Trekking-Camps im Schwarzwald beschreiben ihre Plätze so: abseits der Ortschaften, nur zu Fuß erreichbar, mit Stellplätzen für drei Zelte, einer Feuerstelle und einem kleinen Toilettenhäuschen. Mehr gibt es dort nicht.

Die Ausstattung unterscheidet sich je nach Netz. Im Pfälzerwald hat jeder Platz eine Komposttoilette, in der Eifel und am Platz Himmelsnah bei Brilon stellst du dein Zelt auf eine Holzplattform. Eine Feuerstelle ist nicht selbstverständlich: In der Eifel verzichtet der Betreiber bewusst darauf. Trinkwasser gibt es in der Pfalz und im Schwarzwald nicht, bei den Bayerischen Staatsforsten in der Regel ebenfalls nicht.

Unterschied zum Campingplatz: Außer Toilette und gegebenenfalls Feuerstelle gibt es keine Einrichtungen, und mit dem Auto fährst du nicht bis an den Platz. Ist ein Platz ausgebucht, darfst du laut Pfalz und Schwarzwald nicht trotzdem dort zelten, die Zahl der Zelte ist bewusst begrenzt.

Unterschied zum Wildcampen: Auf dem Trekkingplatz übernachtest du mit Erlaubnis. Wildes Zelten ist dagegen vielerorts verboten, in der Pfalz laut Benutzerordnung etwa im gesamten Gebiet. Das Zelten im Wald regeln die Länder in ihren Wald- und Forstgesetzen. In Nordrhein-Westfalen etwa untersagt § 3 des Landesforstgesetzes das Zelten im Wald, soweit keine besondere Befugnis vorliegt, und § 70 stuft einen Verstoß als Ordnungswidrigkeit ein. Dieser Ratgeber behandelt nur die ausgewiesenen Plätze.

Was beim Zelten außerhalb solcher Plätze erlaubt ist, erklärt der Ratgeber Wildcampen in Deutschland.

Trekkingplätze in Deutschland im Überblick

Ein bundesweites Netz gibt es nicht. Naturparke, Landesforsten, Stiftungen und Tourismusverbände betreiben eigene Angebote. Die Tabelle zeigt die Netze mit offiziellen Angaben, Stand September 2026. „Gelistet“ heißt: Der Betreiber nennt keine Gesamtzahl, gezählt wurde auf seiner Übersichtsseite.

RegionBundeslandAnzahl PlätzeBuchungOffizielle Seite
PfälzerwaldRheinland-Pfalz15onlinetrekking-pfalz.de
SchwarzwaldBaden-Württemberg24onlinetrekking-schwarzwald.de
Sauerland: Trekkingpark SauerlandHessen (Upland, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen)13onlinetrekkingpark.de
Sauerland: Naturpark Sauerland Rothaargebirge (Hallenberg)Nordrhein-Westfalen6onlinenaturpark-sauerland-rothaargebirge.de
Sauerland: BrilonNordrhein-Westfalen3onlinetourismus-brilon-olsberg.de
EifelNordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz22 gelistet, davon 2 derzeit nicht buchbaronlinetrekking-eifel.de
Bayern (fünf Regionen)BayernFrankenwald 8, sonst keine Gesamtzahlje Region über eigene Buchungsseitetrekking-bayern.de
Kellerwald-EderseeHessen10onlinenaturpark-kellerwald-edersee.de
SoonwaldRheinland-Pfalz4onlinesoonwaldsteig.de
Sächsische Schweiz (Forststeig Elbsandstein)Sachsen5 Trekkinghütten und 6 Biwakplätze gelistetkeine Reservierung, Trekkingticketforststeig.sachsen.de
Grünes Band ThüringenThüringen, einzelne Plätze in Bayern14 gelistetje nach Platz buchen oder frei nutzengruenes-band-thueringen.de
Wildes Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein39 gelistetje nach Platz, teils ohne Anmeldungstiftungsland.de
Westhavelland (Biwakplätze)Brandenburgkeine Gesamtzahlkeine Reservierung möglichreiseland-brandenburg.de

Sauerland

Im Sauerland gibt es mehrere Betreiber: Der Trekkingpark Sauerland bietet 13 Plätze an Diemelsteig und Uplandsteig, der Naturpark Sauerland Rothaargebirge sechs rund um Hallenberg und nach eigener Angabe vier in Siegen-Wittgenstein. Einzelne Plätze in Brilon, Winterberg, Bestwig und Arnsberg sammelt Sauerland-Tourismus auf einer Übersichtsseite. Zu Brilon gehört der Platz Himmelsnah (siehe häufige Fragen).

Pfälzerwald

Die ersten Trekkingplätze in der Pfalz gibt es seit 2009, inzwischen sind es 15. Betreiber ist der Verein Südliche Weinstraße e.V. Jeder Platz bietet vier Zeltplätze, eine Komposttoilette und eine Feuerstelle. Platz 4 bei Annweiler bleibt laut Betreiber für den Rest des Jahres 2026 wegen Gefahrenbäumen gesperrt, und am 28.09.2026 wies die Startseite auf ein aktuelles Feuerverbot hin.

Schwarzwald

Trekking Schwarzwald ist ein gemeinsames Angebot des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, des Nationalparks Schwarzwald und des Naturparks Südschwarzwald. Laut Nationalpark gibt es 24 Camps, die seit Mai 2017 legal genutzt werden; die Website listet je zwölf im Nord- und im Südschwarzwald. Im Nationalpark stehen Holzplattformen, Holz sammeln ist dort verboten, Feuerholz wird gestellt.

Bayern

Die Bayerischen Staatsforsten bündeln auf trekking-bayern.de fünf Regionen: Frankenwald, Spessart, Steigerwald, Oberpfälzer Wald und Bayerischer Wald. Gebucht wird je Region bei einer anderen Stelle, im Frankenwald etwa bei Frankenwald Tourismus, über den acht Plätze buchbar sind.

Eifel

Trekking Eifel ist ein Projekt des Naturparks Nordeifel und startete im April 2016 als erstes Angebot dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Die Preisübersicht nennt 22 Plätze, zwei davon sind derzeit nicht buchbar. Jeder Platz hat eine Holzplattform von 4,5 mal 3,5 Metern für bis zu zwei Zelte und eine Komposttoilette.

Harz

Für den Harz fand sich im September 2026 kein öffentlich buchbares Trekkingplatz-Netz. Laut einer Projektbeschreibung des Regionalmanagements Westharz (LEADER-Projekt, Beschluss März 2020) war am Jägerstieg bei Clausthal-Zellerfeld ein Trekking-Camp der Niedersächsischen Landesforsten mit höchstens sechs Lagerplätzen vorgesehen. Die Projektseite führt das Vorhaben inzwischen als abgeschlossen. Vorerst ist das Camp nur für die Waldpädagogik gedacht, eine Öffnung für private Gäste wird geprüft.

Brandenburg und Berlin

Ein Trekkingplatz-Netz für Wandernde wie in der Pfalz fand sich für Brandenburg nicht. Reiseland Brandenburg führt aber Biwakplätze, etwa in Gülpe und Göttlin an der Havel im Westhavelland. Sie sind öffentlich zugänglich, nicht reservierbar und auf vier Zelte begrenzt, in Gülpe auch auf eine Nacht. Den Platz in Göttlin nutzen laut Beschreibung vor allem Wasser- und Radwanderer. Für Berlin fand sich kein offizielles Trekkingplatz-Angebot.

Hessen: Kellerwald-Edersee

Der Naturpark Kellerwald-Edersee betreibt zehn Trekkingplätze: drei bei Lichtenfels, vier an der Nordschleife des Kellerwaldsteigs und seit 2026 drei im Süden. Die Saison läuft vom 1. April bis 31. Oktober, der Platz Aartal schließt schon am 31. August.

Rheinland-Pfalz: Soonwald

Im Soonwald gibt es vier Trekkingcamps mit je sechs Lagerplätzen, einer Feuerstelle und einer Toilette. In der Saison 2026 sind sie vom 28. März bis 1. November geöffnet, die Buchung ist auf eine Nacht pro Camp voreingestellt.

Sachsen: Sächsische Schweiz

Sachsenforst stellt am Forststeig Elbsandstein vom 1. April bis 31. Oktober Trekkinghütten und Biwakplätze zur Verfügung. Die Seite listet fünf Hütten und sechs Biwakplätze. Reservieren kannst du nicht, bezahlt wird mit Trekkingticket.

Thüringen: Grünes Band

Die Stiftung Naturschutz Thüringen sammelt die bekannten Plätze entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, derzeit 14, darunter auch Plätze in Bayern. Manche musst du buchen, andere darfst du frei nutzen; die Kosten legt jeder Betreiber selbst fest.

Schleswig-Holstein

Im Projekt „Wildes Schleswig-Holstein“ bieten die Stiftung Naturschutz, die Landesforsten, Gemeinden und Privatleute kleine Plätze an, die Übersicht listet 39. Ein Beispiel ist der Platz Schäferhaus am Ochsenweg: eine Nacht, ein bis drei kleine Zelte, keine Anmeldung nötig, kein offenes Feuer.

Regeln auf dem Trekkingplatz

Die Benutzerordnungen ähneln sich in den Grundzügen, etwa in der Pfalz und im Schwarzwald: Zelten nur auf dem ausgewiesenen Platz, Müll wieder mitnehmen, nicht mit dem Auto über Waldwege fahren, Lärm vermeiden. Im Detail unterscheiden sie sich, vor allem bei Feuer und Nächten.

NetzNächte am StückFeuer und KocherZelteHunde
Pfälzerwald1nur an der Feuerstelle, Gaskocher ebenfalls; bei Waldbrandgefahr verbotenhöchstens 4 Zelte für je 2 bis 3 Personenangeleint erlaubt
Schwarzwald1nur an der Feuerstelle, Kocher ebenfalls; ab Waldbrandgefahrenstufe 4 verbotenhöchstens 3 Zelte für je bis zu 3 Personenangeleint erlaubt
Eifelbis zu 2jedes Feuer verboten, auch Gas-, Spiritus- und Benzinkocherbis zu 2 Zelte pro Plattformangeleint erlaubt
Himmelsnah (Brilon)bis zu 2 aufeinanderfolgende Tagekein offenes Feuer, Esbit- und Gaskocher erlaubt2 Zelte für je 2 Personen oder 1 Zelt für 4 pro Plattformerlaubt
Bayerische Staatsforsten1nur an vorgesehenen Feuerstellen, Waldbrandstufe beachtenkeine Angabekeine Angabe
Kellerwald-Ederseekeine AngabeFeuer verboten, Gas- oder Spirituskocher auf befestigtem Untergrund erlaubt3 pro Platzkeine Angabe
Grünes Band Thüringen1nur an vorhandenen Feuerstellen, ab Waldbrandgefahrenstufe 3 verbotenje nach Platzerlaubt, in Schutzgebieten und zur Brut- und Setzzeit angeleint

Feuer: Mehrere Betreiber richten sich nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes: In der Pfalz ist Feuer spätestens ab Stufe 4 verboten, im Schwarzwald bei Stufe 4 oder 5, am Grünen Band schon ab Stufe 3. Im Schwarzwald musst du die Prognose laut Benutzerordnung vorher selbst prüfen, und die Camp-Betreuer können zusätzlich ein Feuerverbot aussprechen. Pfalz und Eifel empfehlen für solche Fälle kalte Küche ohne Kocher.

Wasser und Müll: Der Schwarzwald-Betreiber empfiehlt vier bis fünf Liter Wasser pro Person und Tag und rät, Quellwasser abzukochen. Deinen Müll nimmst du wieder mit; am Platz Himmelsnah gibt es laut Betreiber ausdrücklich keinen Mülleimer.

Zeltgröße: Nimm ein kleines Zelt mit. In der Pfalz sind die Flächen laut Betreiber für kleine Zelte angelegt, ein Vierpersonenzelt passt schlecht. In der Eifel darf ein Zelt höchstens 2,25 mal 3,5 Meter belegen, größere brauchen die ganze Plattform.

An- und Abreise: Pfalz: Anreise ab 13 Uhr, Abreise bis 11 Uhr. Schwarzwald: ab 17 Uhr, bis 10 Uhr. Eifel: ab 13 Uhr, bis 12 Uhr.

Buchung und Kosten

In den meisten Netzen buchst und bezahlst du online. GPS-Koordinaten und Wegbeschreibung bekommst du mit der Buchungsbestätigung, etwa in der Pfalz, der Eifel und im Naturpark Sauerland Rothaargebirge. Im Schwarzwald lädst du die Campbeschreibung per Code herunter, laut Betreiber am besten vorab, weil es nicht überall Handyempfang gibt.

Die Buchung öffnet unterschiedlich: im Schwarzwald 2026 am 16. März, am Soonwaldsteig am 2. Februar 2026, in der Eifel für das Folgejahr laut FAQ eher im Herbst. Kostenlos stornieren kannst du in der Eifel bis zum vierten Tag vor der Übernachtung, im Kellerwald bis 14 Tage vorher; im Schwarzwald gibt es keine Umbuchung, nur Storno und Neubuchung.

NetzPreis pro Nacht laut Betreiber, Stand September 2026
Pfälzerwald (Südliche Weinstraße e.V.)18 Euro pro Zelt für 1 bis 3 Personen
Schwarzwald (Trekking Schwarzwald)15 Euro pro Zelt für höchstens 3 Personen
Eifel (Naturpark Nordeifel)18 Euro pro Zelt, je nach Gemeinde plus Übernachtungssteuer
Trekkingpark Sauerland15 Euro für 1 Person bis 32 Euro für 4 Personen
Naturpark Sauerland Rothaargebirge (Hallenberg)20 Euro pro Plattform
Himmelsnah, Brilon (laut Sauerland-Tourismus)20 Euro pro Zelt für 2 Personen, plus Kurtaxe von 1,50 Euro pro Person ab 14 Jahren und Tag
Spessart und Frankenwald (Bayerische Staatsforsten)10 Euro pro Zelt
Steigerwald (Bayerische Staatsforsten)4,80 Euro pro Person
Soonwald (Naturpark Soonwald-Nahe)15 Euro pro Zelt, 20 Euro pro Gruppenzeltplatz
Forststeig Elbsandstein (Sachsenforst)Trekkingticket: 10 Euro pro Person ab 18 Jahren, 1 Euro bis 17 Jahre

Am Forststeig kaufst du Trekkingtickets bei Verkaufsstellen oder bestellst sie bei Sachsenforst (Bearbeitungszeit laut Sachsenforst etwa 14 Tage). Du entwertest das Ticket vor Ort, einen freien Platz garantiert es nicht. Beim Trekkingpark Sauerland und am Platz Himmelsnah bekommst du die Sauerland Card für kostenlose Fahrten mit Bus und Bahn in der Region.

Trekkingplätze auf Fernwanderwegen

Viele Plätze liegen an bekannten Wanderwegen, sodass du von Platz zu Platz wandern kannst. Belegt sind unter anderem diese Verbindungen:

  • Rothaarsteig: Der Briloner Platz Feuereiche liegt direkt am Rothaarsteig, Himmelsnah in der Nähe.
  • Sauerland-Waldroute: Die Wegeseite nennt Plätze in Arnsberg (SGV Jugendhof, Lattenberg) und Brilon (Himmelsnah, Buttenberg).
  • Sauerland-Höhenflug: Laut Naturpark liegen einige der Hallenberger Plätze nahe diesem Fernwanderweg.
  • Diemelsteig und Uplandsteig: Die 13 Plätze des Trekkingparks Sauerland liegen an diesen beiden Wegen.
  • Goldsteig: Der Platz Herzogau im Bayerischen Wald liegt direkt am Goldsteig; für den Oberpfälzer Wald schlagen die Staatsforsten eine Trekkingplatz-Tour am Goldsteig vor.
  • Rennsteig: Der Frankenwälder Platz Kobach liegt laut Frankenwald Tourismus in der Nähe des Rennsteigs.
  • Kellerwaldsteig: Für die Nordschleife empfiehlt der Naturpark fünf Tagesetappen mit vier bis sechs Übernachtungen.
  • Soonwaldsteig: Der Naturpark bietet die vier Camps ausdrücklich auch für Etappenwanderungen auf dem Soonwaldsteig an.
  • Forststeig Elbsandstein: Die Trekkingroute führt über 100 Kilometer in sieben Etappen; Sachsenforst rät, Wochenenden und Feiertage zu meiden, weil die Plätze dann oft voll sind.
  • Europäischer Fernwanderweg E1: In Schleswig-Holstein liegt der Platz an der alten Försterei in Kasseedorf direkt am E1.

Mehr zu diesen Wegen: Rennsteig, Rothaarsteig, Goldsteig.

Häufige Fragen

Was kostet eine Nacht auf einem Trekkingplatz?

Bei den großen Netzen zahlst du meist 15 bis 20 Euro pro Zelt, laut den Betreibern, Stand September 2026 (Details in der Preistabelle oben). Günstiger sind der Steigerwald mit 4,80 Euro pro Person sowie Spessart und Frankenwald mit 10 Euro pro Zelt. Je nach Ort kommen Kurtaxe oder Übernachtungssteuer dazu.

Wie lange darfst du auf einem Trekkingplatz bleiben?

Meist eine Nacht, so in der Pfalz, im Schwarzwald, bei den Bayerischen Staatsforsten, am Forststeig und am Grünen Band. In der Eifel darfst du bis zu zwei Nächte buchen, am Platz Himmelsnah bis zu zwei aufeinanderfolgende Tage.

Darf dein Hund mit auf den Trekkingplatz?

In der Pfalz, im Schwarzwald und in der Eifel ja, aber angeleint. Am Grünen Band sind Hunde erlaubt und müssen vor allem in Schutzgebieten und während der Brut- und Setzzeit an die Leine. Am Platz Himmelsnah sind Hunde ebenfalls erlaubt. In Schleswig-Holstein fragst du laut Stiftung Naturschutz bei Plätzen mit Anmeldung vorher nach, ob Hunde erlaubt sind.

Gibt es eine Karte aller Trekkingplätze in Deutschland?

Eine offizielle Karte für ganz Deutschland fand sich bei der Recherche nicht. Die Betreiber zeigen ihre Plätze auf eigenen Übersichtskarten, etwa in der Pfalz, der Eifel, am Grünen Band und für jede der fünf bayerischen Regionen; die genauen Koordinaten gibt es meist erst mit der Buchung. Einen Trekkingplatz in der Nähe findest du deshalb am einfachsten über die Tabelle oben und die Karte des jeweiligen Betreibers.

Wann ist Saison auf den Trekkingplätzen?

Die großen Netze schließen im Winter, laut Pfalz, Schwarzwald und Eifel unter anderem wegen Jagd, Forstarbeiten und der Ruhe für Wildtiere. In der Pfalz, der Eifel, in Bayern, im Kellerwald und am Forststeig gilt grundsätzlich April bis Oktober, der Schwarzwald öffnet erst im Mai. Länger geht es im Sauerland: Trekkingpark und Himmelsnah sind vom 1. April bis 15. November geöffnet, das Grüne Band in Thüringen schon ab dem 1. März.

Was ist der Trekkingplatz Himmelsnah?

Himmelsnah ist ein Trekkingplatz am Poppenberg bei Brilon-Petersborn im Sauerland, buchbar über die Tourismusseite von Brilon und Olsberg. Er hat zwei Holzplattformen von je 5 mal 3,50 Metern und eine Komposttoilette in einem kleinen Holzhaus. In der Nähe verlaufen Rothaarsteig und Sauerland-Waldroute. Feuer ist verboten, dafür sind Esbit- und Gaskocher erlaubt; die Saison dauert vom 1. April bis 15. November.

Quellen

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